KI Agentur Waiblingen: KI und Software für den Rems-Murr-Kreis
Waiblingen ist Kreisstadt des Rems-Murr-Kreises und Heimat von Herstellern, deren Geräte weltweit in Gärten, Wäldern und auf Baustellen stehen. Wer solche Produkte baut, hat ein besonderes Thema: Nach dem Verkauf beginnt die eigentliche Arbeit – Ersatzteile, Service, Händlerbetreuung, Bedienungsanleitungen in vielen Sprachen.
Sailrs ist eine KI- und Softwareagentur aus Stuttgart, gegründet 2019, mit knapp 150 umgesetzten Projekten. Von unserem Büro in der Calwerstraße 23 sind wir mit der S2 oder S3 direkt in Waiblingen. Für Workshops kommen wir zu dir, Entwicklung und Betrieb laufen remote. Ein Büro im Rems-Murr-Kreis haben wir nicht.
Als KI Agentur für Waiblingen kombinieren wir KI Beratung, Softwareentwicklung und App Entwicklung – mit Fokus auf das, was nach dem Verkauf passiert.
Wirtschaft in Waiblingen und im Rems-Murr-Kreis
Die Region ist von Geräteherstellern und ihrem Umfeld geprägt:
- STIHL hat seinen Stammsitz in Waiblingen. Das Familienunternehmen wurde 1926 gegründet, ist bei Motorsägen nach eigenen Angaben Weltmarktführer und beschäftigte Ende 2024 weltweit gut 19.700 Menschen, davon über 6.000 in Waiblingen. 2025 hat STIHL das rund 114.000 Quadratmeter große Industrieareal „Am Wasserturm“ in Waiblingen erworben, um regionale Standorte zu bündeln.
- Kärcher sitzt im benachbarten Winnenden, ebenfalls im Rems-Murr-Kreis. Auf dem Campus liegen Konzernzentrale sowie Forschung und Entwicklung für alle Produktgruppen.
Dazu kommen zahlreiche Zulieferer, Fachhändler, Handwerksbetriebe und Dienstleister in den 31 Städten und Gemeinden des Kreises. Waiblingen ist außerdem Sitz des Landratsamts.
Was daraus folgt: Viele Unternehmen der Region verkaufen nicht nur ein Produkt, sondern ein Versprechen über Jahre – Ersatzteile, Wartung, Garantie. Der Wandel vom Verbrenner zum Akku verändert dabei Produkte, Servicewissen und Ersatzteilsortimente gleichzeitig. Genau dort entsteht Bedarf an Systemen, die Wissen schnell verfügbar machen und Anfragen sortieren.
Der Engpass liegt dabei selten im Werk, sondern an den Schnittstellen nach außen: Ein Händler in einem anderen Land braucht die richtige Information zur richtigen Gerätegeneration, ein Endkunde will wissen, ob sein Gerät noch unter Garantie fällt, ein Servicetechniker sucht das passende Bulletin. Wer diese Fragen schnell und korrekt beantwortet, bindet Händler und Kunden – und entlastet gleichzeitig die eigene Hotline. KI hilft hier vor allem als Such- und Sortierwerkzeug über bestehende Dokumente, nicht als Ersatz für erfahrene Servicekräfte.
Use Cases für Unternehmen im Rems-Murr-Kreis
Sechs Anwendungsfälle, die zum Profil der Region passen – jeweils mit Ausgangslage, Lösung und Wirkung.
Ersatzteile per Foto und Beschreibung finden
Ausgangslage: Kunden und Händler fragen nach einem Teil, kennen aber weder Artikelnummer noch Modelljahr. Das System: Bilderkennung und Suche über Explosionszeichnungen, Stücklisten und Modellhistorie, die passende Teile mit Wahrscheinlichkeit vorschlägt. Was sich ändert: Weniger Rückfragen und Fehlbestellungen. Wie das im Onlinehandel aussieht, zeigt unsere Seite zu E-Commerce.
Händlerportal mit Service-Assistent
Ausgangslage: Fachhändler rufen beim Hersteller an, weil Servicebulletins, Garantiebedingungen und Reparaturanleitungen verstreut sind. Das System: ein Portal mit KI-Assistent, der nur freigegebene Dokumente verwendet und die Quelle anzeigt. Was sich ändert: Händler helfen sich selbst, der Herstellerservice bekommt die schwierigen Fälle. Mehr zu Einzelhandel und Fachhandel.
Technische Redaktion: Anleitungen in vielen Sprachen
Ausgangslage: Jede Produktvariante braucht Bedienungsanleitung, Sicherheitshinweise und Übersetzungen; Änderungen ziehen sich durch Dutzende Dokumente. Das System: ein Redaktionsassistent, der Änderungen über Varianten nachverfolgt, Terminologie prüft und Übersetzungsentwürfe vorbereitet. Was sich ändert: Redakteure prüfen und entscheiden, statt zu kopieren. Hintergrund: KI im Maschinenbau.
Kundenservice: Anliegen sortieren, Garantiefälle vorbereiten
Ausgangslage: Mails, Anrufe und Formulare zu Reparaturen, Garantie und Lieferstatus landen in einem Topf. Das System: Klassifikation, Datenextraktion aus Kaufbelegen und ein KI-Telefonassistent für Standardfragen. Was sich ändert: Der Service arbeitet nach Priorität statt nach Eingangszeit.
Akku-Umstieg: Schulungen für Händler und Techniker
Ausgangslage: Mit jeder neuen Akku-Plattform ändern sich Diagnose, Sicherheitsregeln und Ersatzteile – Händler und Servicetechniker müssen laufend nachgeschult werden. Das System: eine Lern-App mit kurzen Modulen, Wissensabfragen und einem Assistenten, der Fragen anhand der aktuellen Serviceunterlagen beantwortet. Was sich ändert: Schulungsstände werden sichtbar, und neues Wissen erreicht das Händlernetz schneller als über Präsenzschulungen allein.
Handwerk im Kreis: Angebote schneller schreiben
Ausgangslage: Handwerksbetriebe verlieren abends Stunden mit Angeboten, Aufmaßen und Dokumentation. Das System: Sprach- und Fotoerfassung auf der Baustelle, aus der Angebotsentwürfe und Berichte entstehen. Was sich ändert: Mehr Zeit für Kunden und Aufträge. Mehr auf der Seite Handwerk.
Zusammenarbeit zwischen Stuttgart und Waiblingen
Unser Vorgehen ist für Hersteller wie für Handwerksbetriebe gleich klar – nur der Umfang unterscheidet sich. Ein Weltmarktführer mit eigenem IT-Bereich braucht von uns andere Dinge als ein Fachhändler mit zwölf Beschäftigten: mal Architektur und Integration in eine gewachsene Systemlandschaft, mal eine schlanke Lösung, die ohne eigene IT-Abteilung läuft.
- Analyse vor Ort: Wir kommen nach Waiblingen oder an deinen Standort im Kreis, schauen uns Service, Vertrieb oder Redaktion an und priorisieren Use Cases.
- Pilot: Ein Anwendungsfall, echte Daten, eine kleine Nutzergruppe. Abstimmungen laufen per Video, du siehst Zwischenstände im Prototyp.
- Rollout und Betrieb: Anbindung an ERP, PIM, Ticket- oder Shopsystem, Schulung der Teams und Betrieb in Deutschland.
Für Unternehmen, die mehrere KI-Anwendungen zentral steuern wollen, bieten wir mit Aipe unser eigenes KI-Betriebssystem an – mit Konnektoren, Wissensgraph und rollenbasierter Zugriffskontrolle. Wer erst einmal ausprobieren möchte, startet mit einem KI-Workshop für das Team.
Zum Budget: Fokussierte Projekte starten bei uns ab ca. 15.000 Euro, größere Plattformen liegen bei 100.000 Euro und mehr.
Datenschutz und Anlaufstellen im Rems-Murr-Kreis
Kundendaten aus Garantiefällen, Händlerkonditionen und Konstruktionsunterlagen sind sensibel. Wir regeln Hosting, Auftragsverarbeitung und Zugriffsrechte vor dem Go-live und betreiben Lösungen auf unserem eigenen Kubernetes-Cluster in Deutschland, in europäischer Cloud oder On-Premise. Mehr dazu auf der Seite DSGVO-konforme KI. Gerade bei Händlerportalen achten wir darauf, dass jeder Händler nur seine eigenen Konditionen und Kundendaten sieht.
Lokale Anlaufstellen:
- Die IHK Bezirkskammer Rems-Murr mit Sitz in Waiblingen betreut die Mitgliedsbetriebe im Kreis.
- Die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart (WRS) bietet mit dem Welcome Service Region Stuttgart regelmäßige Sprechstunden im Rems-Murr-Kreis an, etwa zur Gewinnung internationaler Fachkräfte.
FAQ: KI Agentur für Waiblingen und den Rems-Murr-Kreis
Hat Sailrs ein Büro in Waiblingen oder im Rems-Murr-Kreis?
Nein. Unser Büro liegt in der Calwerstraße 23 in Stuttgart. Für Workshops kommen wir nach Waiblingen und in den gesamten Rems-Murr-Kreis, die Umsetzung läuft remote.
Welche KI-Anwendungen passen zu Geräteherstellern?
Besonders sinnvoll sind Anwendungen rund um den After-Sales: Ersatzteilidentifikation, Service-Assistenten für Händler, Klassifikation von Kundenanfragen und die Unterstützung der technischen Redaktion bei Anleitungen und Übersetzungen.
Lohnt sich KI auch für kleinere Betriebe im Kreis?
Ja, wenn der Anwendungsfall klar ist. Für Handwerksbetriebe und Fachhändler sind etwa Angebotsentwürfe aus Sprachnotizen, ein Telefonassistent oder eine einfache Wissensbasis gute Einstiege. Fokussierte Projekte starten bei Sailrs ab etwa 15.000 Euro.
Entwickelt ihr auch Händlerportale und Apps?
Ja. Wir entwickeln Web-Apps, Portale und native Apps, zum Beispiel Händlerportale mit Ersatzteilsuche oder Service-Apps für Techniker, und verbinden sie mit ERP- und Shopsystemen.
Kommt ihr auch nach Winnenden, Schorndorf, Fellbach oder Backnang?
Ja. Wir arbeiten für Unternehmen im gesamten Rems-Murr-Kreis. Für Workshops und Abnahmen kommen wir an deinen Standort, die laufende Projektarbeit organisieren wir unabhängig vom Ort remote.
Wie geht ihr mit Kundendaten aus Garantie- und Servicefällen um?
Wir legen fest, wo Daten verarbeitet werden, wer Zugriff hat und wann Daten gelöscht werden. Betrieben wird in Deutschland oder bei dir On-Premise, und eure Daten werden nicht zum Training öffentlicher Modelle verwendet.